Guiding Lights

von

Anthony Lane

Schon immer hat es an der britischen Küste Schiffswracks gegeben, aber erst im 16. Jahrhundert begann man, diesem unnützen Verlust von Menschenleben und Schiffen ein Ende zu bereiten, indem man mit dem Bau von Leuchttürmen begann. Schon bald wurde festgestellt, dass viele Schiffe auch auf Sandbänken verunglückten und an anderen Stellen, wo Leuchttürme nicht gebaut werden konnten. So wurden die ersten Feuerschiffe entwickelt, die zunächst nur ganz einfache Holzschiffe mit Talgkerzen als Beleuchtung waren. Während des letzten Jahrhunderts entwickelte sich die Technik immer weiter fort, so dass immer besseres Licht möglich wurde und die einfachen Glocken von damals inzwischen längst von hochmodernen Nebelhörnern abgelöst sind. All diese Veränderungen machten das Leben für die an Bord befindliche Crew erheblich leichter, bis auch sie durch die Vollautomatisierung der Feuerschiffe in den 80er Jahren nicht mehr gebraucht wurden. Guiding Lights berichtet über die Geschichte und Weiterentwicklung der Feuerschiffe, die unsere Küste seit 1732 bewacht haben. Und auch wenn sie für einen Großteil der Bevölkerung völlig unbekannt sind und die Seefahrer sie als Selbstverständlichkeit hinnehmen, sind sie eine wichtige Navigationshilfe in unseren Gewässern.