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Die Gegebenheiten der Golfküste stellten hohe Anforderungen an die Planer und Erbauer von Leuchttürmen und auch an die Leuchtturmwärter selbst. Zum einen gab es weiche, schlammige Untergründe und Korallenriffe und zum anderen mußten die Leuchttürme auch den stets wiederkehrenden Hurrikans Stand halten. So kam es, dass manche Leuchttürme wegen dieser natürlichen Gefahren mehrmals an der gleichen Stelle wieder aufgebaut werden mußten. Aber auch historische Ereignisse, wie der Bürgerkrieg, haben Einfluss auf die Leuchttürme genommen. Sie wurden in Kriegszeiten zwar gelöscht, dienten aber als Beobachtungsposten und wurden sogar bombardiert. Nach dem Krieg ermöglichten Materialien wie Roheisen und neue Technologien der Erbauung einer anderen Art von Leuchttürmen - den sklettartigen Gerüsten - mit denen mehr dem Gelände des Golfufers entsprochen wurde. Heute soll es noch 48 Leuchttürme an der Golfküste geben, die im Zeitalter von Radar und GPS zwar nicht mehr wichtig sind, aber sie werden immer ein Zeichen des maritimen Erbes ihrer Region bleiben. Der Haupthistoriker der Küstenwache der Vereinigten Staaten Robert M. Browning bezeichnet "Lighthouses, lightships and the Gulf of Mexico" als die bei weitem kompletteste und gut dokumentierteste Studie, die über die Leuchttürme und Feuerschiffe an der Golfküste veröffentlicht wurde. Der Autor Davil L. Cipra stellt in seinem Buch die Geschichte von 80 Leuchttürmen und 10 Feuerschiffen entlang der Golfküste von Florida über Alabama, Mississippi, Lousiana bis nach Texas dar. Das Buch ist in englischer Sprache geschrieben, hat 280 Seiten und zeigt 93 schwarz-weiß Fotos und Zeichnungen. |