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Technische
Daten
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Länge:
31,52 m
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| Breite:
5,79 m |
| Tiefgang:
3,20 m |
| Verdrängung:
139 BRT |
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Baujahr: 1877
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Bauwerft:
De forende Oplagspladser og Værfter, Christianshavn, Dänemark
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| Material:
Holzschiff |
| Antrieb: keiner |
Geschichte
| 1878-1886
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Station Skagens
Rev
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| 1887-1897 |
Station
Læsø Trindel |
| 1899-1908 |
Station
Vyl |
| 1909-1910 |
verschiedene Stationen |
| ab
1911 |
Station
Østre Flak |
| 1943 |
wurde
das Feuerschiff von der deutschen Marine besetzt und an einen Ort
südlich der Station Anholt Knob verlegt. Das Schiff überstand in
der Zeit mehrere Luftangriffe. Zum Schutz der Besatzung vor Maschinengewehrschüssen
wurde das Deck verstärkt |
| 1946 |
wurde
das Feuerschiff von den Briten an den dänischen Staat zurückgegeben |
| 1971 |
nach
94 Jahren wurde es Außerdienst gestellt und in Holbæk aufgelegt.
Der erste Eigner war Christian Egelborgs Fabrikker, welche sich
das Schiff als Wohnschiff für ihre ausländischen Mitarbeiter anschafften,
was jedoch vereitelt wurde, weil der passende Liegeplatz fehlte.
Beim Verkauf wurde der Laternenmast auf Wunsch des dänischen Feuerwesens
entfernt, da Feuerschiffe, die an private Eigner verkauft wurden,
keine Linsen und Feuermasten haben sollten |
| Januar
1971 |
wurde das
Feuerschiff in der "Jyllandsposten" für 30.000 Kronen zum Kauf
angeboten. Dieses Inserat las Janus Møller vom Hobro Sejlclub
und fuhr mit dem Vereinsvorsitzenden zu einem Besichtigungstermin
zur Ørskovs skibsværft in Frederikshavn. Auf dem Heimweg schmiedete
man Pläne über den Kauf des Schiffes als schwimmendes Clubheim
und beschloss, eine Vorstandssitzung einzuberufen. Hier gab es
keine Bedenken gegen das Vorhaben, so dass ein weiterer Besichtigungstermin
mit dem gesamten Vorstand statt fand. Das Schiff gefiel so gut,
dass jetzt eine Mitgliederversammlung entscheiden sollte. Hier
stimmten 13 für und 3 gegen den Kauf. Der Vorstand solle jedoch
nur dann weiterarbeiten, wenn die Hälfte der Kaufsumme von nunmehr
20.000 Kronen durch Beiträge der Mitglieder finanziert werden
würde. Innerhalb einer Woche kamen 8.000 Kronen zusammen und der
Vorstand beschloss den Kauf. Nun sollte das Schiff auch gern nach
Hobro geholt werden - aber wie nur, denn es hatte ja keinen eigenen
Antrieb, also musste ein Schlepper arrangiert werden. Die ersten
Anfragen scheiterten an den hohen Kosten. Die Idee reifte, ein
Fischeifahrzeug als Schleppfahrzeug zu arrangieren. Am 30. April
war es dann endlich so weit. Das Feuerschiff wurde durch den Mariager
Fjord nach Hobro geschleppt, wo es am nächsten Tag gegen Mittag
erwartungsvoll von den Mitgliedern empfangen wurde. Sogar die
Zeitschift "Skrålet" berichtete über die Ankunft des Feuerschiffes.
In der nächsten Zeit wurde das Schiff viel renoviert und umgebaut,
um es als schwimmendes Clubheim nutzbar zu machen. Die Tradition,
dass Feuerschiffe auf den Seitenwänden ihren Stationsnamen tragen,
wurde fortgeführt, das Schiff wurde nach seinem jetztigen Liegeplatz
in "Sildehagen" umbenannt. In den folgenden Jahren wurde an Bord
so manches Fest gefeiert und so manche Veranstaltung abgehalten
 
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| April
1977 |
wurde
dem Segel-Club das Vereinsheim zu klein und der Beschluss des Baues
eines Clubhauses an Land zog Gedanken an den Verkauf des Schiffes
nach sich |
| Januar
1978 |
war
der neue Eigentümer gefunden: der Archikekt Niels Spaabæk kaufte
das Schiff für 40.000 Kronen und brachte es nach Kopenhagen, wo
es im Frederiksholms Kanal festgemacht wurde und ihm als Büro dienen
sollte. Das Schiff wurde wieder mit einem Laternenmast (von einem
undefinierten Feuerschiff, welches in Nordsjaelland lag - Kostenpunkt
5.000 Kronen) versehen und erhielt eine Glasüberdachung, die viel
neuen Platz schuf und das Schiff vor Regen schützte.
 
Der Eigner betrieb zur gleichen Zeit ein Restaurantschiff und wollte
sich vor dem bevorstehenden Konkurs mit dem Feuerschiff nach London
absetzen, was jedoch nicht gelang, da er vor Skagen von den Behörden
abgefangen und das Schiff in Skagen an die Kette gelegt wurde. |
| 1993-1997 |

Ein neuer Eigner kaufte es aus der Konkursmasse und in den folgenden
Jahren war es als Restaurantschiff "Kronborg" vor dem Schloß Kronborg
in Helsingør. Auch dies endete mit einem Konkurs und das Schiff
wechselte wieder den Eigner. |
| August
1997 |
wurde es in
Helsingborg (S) seefest gemacht und von dem englischen Schlepper
"Towing Chieftain" über die Nordsee als Schleppzug nach Rochester
in England gebracht, wo es eingedockt und überholt wurde.

Auf dem Weg dorthin machte das Gespann unerwartet in Kiel fest,
da der Schlepper einen Hydraulik-Defekt an der Ruderanlage hatte,
der schnell behoben werden konnte.
  
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| 2005 |
 
Nach einer grundliegenden Restaurierung liegt das Schiff in einem
ausgezeichneten Zustand als Restaurantschiff "Lightship Ten"
im St. Katharines Dock in London und bietet feinste französisch/dänische
Küche.
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| 10.05.2008 |
Heute schleppte der englische Schlepper CHRISTINE das Feuerschiff
durch den Nord-Ostsee-Kanal nach Dänemark. Fotos davon findet
Ihr hier
oder hier.
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Juli 2008
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Das Feuerschiff liegt in Kopenhagen (Refshaleøen) und es sieht
so aus als wenn daran gearbeitet wird.
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| 14. November 2008 |
Nachdem die Lenzpumpen des offenbar inzwischen undichten Schiffes
ausgefallen waren, mußte die Feuerwehr das voll gelaufene
Schiff heute leer pumpen. Einen Foto-Bericht der dänischen
Feuerwehr findet Ihr hier.
Wie sind die Pläne für das Feuerschiff? Über eine
e-Mail würde
ich mich sehr freuen.
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