Fyrskib no. XV

"Læsø Rende"

1887-1971

 

  Position heute: 54° 22,48' Nord 10° 11,72' Ost

 

Schiffsdaten

Länge 32,00 m

Länge z.d.L.:

Breite: 6,00 m

Gewicht: ca 170 BRT

Tiefgang: 3,20 m

Verdrängung: ca. 130 t

   

Feuerhöhe: ca. 10 m

Tragweite: ca. 20 sm

Lichtquelle:

Aufhängung:

Baujahr: 1886

Kennung:

Anker:

Motor: kein eigener Antrieb

Werft: Den Jydske Plads, Kopenhagen

Baukosten:

 
Geschichte:

Feuerschiff Nr. XV wurde in Kopenhagen auf dem "Jydsk Plads" erbaut nach Kontrakt vom 23. Februar 1886 mit der Firma "Det Forende Oplagspladser og Vaerfter". Das Schiff ist im wesentlichen von der selben Konstruktion wie die früher von der selben Firma erbauten Feuerschiffe und ausgeführt unter spezieller Aufsicht vom "Bureau Veritas".

Der Kiel wurde am 14. Juni 1886 gelegt. Der Stapellauf fand am 4. Januar 1887 statt und das Schiff war von Seite der Werft fertig zur Auslieferung im Juni d. J.

Die Aufstellung und Proben mit dem Nebelsignalapparat - der in diesem Schiff ein ganz neuer Typ war - verzögerte die endgültige Ablieferung, die am 13. Juni 1888 stattfand.

Auf Grund früherer Erfahrung mit den Feuerschiffen 10 und 11, wonach eine bedeutend größere Zufuhr frischer Luft (Lüftung) an das Holzsystem für sehr notwendig angesehen werden musste, wurde auf der Helling entschieden, dass eine Öffnung zwischen den beiden Holzschichten im Spantsystem ausgeführt werden musste, da jedoch der Bau schon so weit fortgeschritten war, musste man sich damit begnügen, diese Maßnahme in beiden Enden des Schiffes auszuführen. Außerdem wurden u. a. verschiedene Ausschnitte in den Decksverstärkungen vorgenommen, um die Lüftungsverhältnisse zu verbessern - außerdem wurden mehr Luftschornsteine angebracht als ursprünglich berechnet. Da die neue Maschinenkonstruktion einen etwas größeren Kohlenverbrauch erforderte, wurde ein neuer Kohlenkeller im vordersten Teil des Schiffes eingerichtet, indem man den vordersten Kettenkasten unter das Laternenhaus verlegte. (Bei der Hauptüberprüfung 1922 - 23 wurde dies wieder geändert.)

Das Schiffe wurde mit amerikanischen Kettenstoppern versehen, die angebracht wurden wie in den früheren Schiffen.Verdrängung des Schiffes = 130 Tonnen. Amn.: Vorn = 9 ¾´, Achtern: 10 ¼´.

1889 bis 1894 Nichts von Bedeutung

1895 Verkupferung repariert mehrere Stellen in der Wasserlinie.

1896 Nichts von Bedeutung

1897 Verkupferung repariert in der Wasserlinie.

1898 Nichts von Bedeutung

1899 Das Schiff von der Station "Vyl" am 24. Juli 1899 eingezogen. Aufgenommen in der "Orlogsvaerft" zur Hauptreparatur. Verkupferung entfernt. Steven und innerer Steven repariert. Einige Spanten und Verkleidung erneuert, Wassergang und Klüsenfisch u. a. repariert. Das ganze Schiff wurde kalfatert, und die Verkupferung teilweise erneuert. Reparaturkosten kr. 21.477,84

1900 Die Jolle repariert.

1901 Nichts von Bedeutung

1902 Kleinere Reparatur nach Zusammenstoß. Am 23. März, 7.05 Uhr, während die Nebelsirene in Betrieb war, wurde das Feuerschiff vom Barkschiff "Storfyrsten af Abo" angefahren, welches versuchte vor dem Feuerschiff vorbeizukommen, blieb aber mit dem Bug hängen und kam erst nach ca. 15 Minuten frei. Der Wind war SO bis O, Stärke 3. Beim Zusammenstoß bekam das Schiff folgende Schäden: Bugspriet beschädigt, Klüverbaum gebrochen, Steven beschädigt und das Schandeck aufgerissen, Verankerung der Wanten zerstört. Die Schäden wurden vorläufig vom Zimmermann des Schiffes repariert. Entschädigung kr. 300,00 verlangt und erhalten!

1903 Während des Aufenthaltes in der "Orlogsværft" im August/September wurden die Reparaturen nach dem oben genannten Zusammenstoß vorgenommen. Außerdem wurden Maschinen und bewegliche Verbindungen kontrolliert. Nebelsignal geändert für den "Schultz Grund", wo das Schiff jetzt stationiert wurde.

1904 bis 1908 Nichts von Bedeutung

1909 Palachseln im Bradspill und Sperrhaken erneuert.

1910 Prüfung von Kessel und Maschinen im Juni.

1911 Nichts von Bedeutung

1912 Am 15.02. wurde das Schiff wegen Eis eingezogen und zu der "Helsingør Vaerft" geschleppt. Hier wurden kleinere Reparaturen vorgenommen besonders an der Maschine. Das Schiff wurde am 28. im selben Monat wieder ausgelegt.

1913 Das Schiff am 17. Juni eingezogen zum "Fyrmagasin". Während des Aufenthaltes hier wurden Reparaturen vorgenommen, besonders am Achterdeck, an der Ankerwinde, am Hauptdeck, Banjerdeck u. a. in Verbindung mit der Untersuchung und teilweisen Erneuerung eines Teiles der äußeren Verkleidung wurde die ganze Verkupferung entfernt und mit einzelnen Erneuerungen wieder angebracht. Das Ruder repariert.15 Stück Spant erneuert. Ein Teil des Kielschweins erneuert. Hauptdeck repariert. Beide Masten geprüft und am Achtermast neues Stück angebracht. Banjerdeck teilweise erneuert. Das Schiff überall gestrichen. Die Kessel geprüft und gereinigt. Totalausgaben für die Reparatur am Schiff selbst kr. 33.627,00. Wieder ausgelegt am "Schultz Grund" am 8. November 1913.

1914 Nichts von Bedeutung

1915 Nichts von Bedeutung

1916 Ankunft am "Fyrmagasin" am 14. April 1916 und war danach das ganze Jahr aufgelegt. Kleinere Reparaturen wurden in dieser Periode vorgenommen.

1917 bis 1921 Das Schiff am "Fyrmagasin" aufgelegt. Allgemeine Instandhaltung.

1922-23 Hauptüberprüfung von der "Faaborg Skibsvaerft" ausgeführt. Viel Holz erneuert, sowohl im Vorderschiff als auch im Achterschiff. Verkupferung entfernt, das Schiff überall kalfatert und teilweise neue Verkupferung angebracht. Ein Teil der Innenbordseiten mit Holz verkleidet. Vorderschiffeinrichtung erneuert. Einrichtung teilweise erneuert. Ganz neue Takelung angebracht zusammen mit neuer Toppstange. Gesamtreparaturausgaben kr. 186.000,00 incl. neuem Nebelsignalapparat, Radioinstallation und elektrisches Licht.

1923 Am 23. Juni Abfahrt von der "Faaborg Skibsvaerft", geschleppt vom Feuerinspektionsschiff "C.F. Greve", durch den kleinen Belt, Kattegat und Limfjord nach Esbjerg und am 28. Juni auf der Station "Vyl" ausgelegt. Am 6. August wurde das Schiff zur Station "Gradyb" geschleppt. Am 1. September wurde das Schiff vom Motorfeuerschiff Nr. 2 abgelöst und ging bei "Skallingen" vor Anker und danach am 2. September auf der Station "Horns-Rev" ausgelegt. Am 16. November unter einem orkanartigen westlichen Sturm ist die Vertäuung des Schiffes gerissen, als es von einer gewaltigen Welle 6 Strich um Backbord gerammt wurde. Ca. 8 m Schanzverkleidung um Backbord wurde ganz zerstört. Während das Schiff bei einer kräftigen Strömung aus SSE quer in der See trieb, brach der Baum zwischen den Daviten zum Großbaum. Das Schiff, das übrigens ein Teil beschädigt war, wurde vom Inspektionsschiff "Nordsøen" abgeholt und zur Reparatur nach Esbjerg geschleppt. Gesamtreparaturkosten kr. 2.786,00. Das Schiff wurde am 6. Dezember, geschleppt vom Inspektionsschiff "C.F. Greve", auf Station "Skagen-Rev" ausgelegt. Am 18. Dezember vom Feuerinspektionsschiff "Argus" abgeschleppt und am 19. Dezember auf der Station "Gilleleje Flak N." ausgelegt.

1924 Die Stationsbake wurde am 1. Januar gesetzt, wonach das Schiff wegen Eis im Gewässer vom Feuertransportschiff "Kattegat" nach Helsingborg bugsiert wurde auf Grund von Platzmangel am Kai in Helsingør. Ankunft Helsingør am 2. Januar. Am 3. Januar Abfahrt aus Helsingør und wieder von "Kattegat" am "Gilleleje-Flak N." ausgelegt. Am 10. Februar wieder eingezogen wegen schweren Treibeises im Gewässer, diesmal vom Bakeinspektionsschiff "LÆvenÆrn" geschleppt und in Helsingør vertäut. Am 1. April wieder von "LÆvenÆrn" bei "Gilleleje-Flak N." ausgelegt. Die Stationsbake in der Zwischenzeit untergegangen. Kleinere Reparaturen bei der Einrichtung ausgeführt, während des Aufenthaltes in Helsingør.

1925 "Gilleleje-Flak N." Nichts von Bedeutung.

1926 "Gilleleje-Flak N." Nichts von Bedeutung.

1927 Am 29. Dezember wegen Eis vom Feuertransportschiff "Kattegat" eingezogen.

1928 Wiederauslegung am 3. Januar versucht, aber wieder nach Helsingør zurückgekehrt. Am 5. Januar wieder ausgelegt bei "Gilleleje-Flak N.". Am 5. Mai von der D.F.D.S. "C.P.A. Koch" angefahren, Schaden gering. Neue Reling um Steuerbord angebracht sowie bei dem vordersten Zurrbaum. Das Motorboot repariert.

1929 Am 4. Februar wegen Eis von der "LÆvenÆrn" eingezogen. Am 27. März wieder auf der Station ausgelegt. 14 neue Kupferplatten angebracht. Am 14. September wurde das Schiff von dem lettischen Schoner "Delfin" angefahren. Nock am Klüverbaum beschädigt.

1930 bis 1932 Nichts von Bedeutung.

1933 Am 23. Januar wegen Eis von der "LÆvenÆrn" eingezogen und nach Helsingør bugsiert. Am 27. Januar wieder auf Station.

1934 Nichts von Bedeutung.

1935 Nichts von Bedeutung. Kein direktes Leck wahrgenommen, aber das Schiff zieht bei unruhigem Wetter Wasser, weshalb verschiedene Reparaturen auf der Station vorgenommen wurden.

1936-37 Eine vollständige Umordnung der Tagebuchführung der Feuerschiffe wurde im "Fyrdirektoratet" vorgenommen, so dass jedes Schiff in ca. 50 verschiedene Journalpunkte aufgeteilt wurde, z. B. Rumpf außen, innen, Deck: Zwischendeck, Hauptdeck, Deckshaus, aufrechtstehendes an Deck, Takelung, Deckeinrichtung, Ladungen und Tanks, Anker und Ketten u. a. danach geht hervor, welche Arbeiten ausgeführt wurden und zu welchem Zeitpunkt

1936 Am 19. August von der Station vom Feuerinspektionsschiff "Argus" zum "Fyrmagasin" bugsiert. Am 2. Oktober bei der "Orlogsvaerft" abgeliefert wegen Hauptreparatur und Neueinrichtung z. T. wie folgt: Entfernung der Verkupferung, Kalfaterung der äußeren Verkleidung überall und Anbringung neuer Verkupferung. Neuer Gusseisenkiel angebracht, ca. 12 Tonnen, an beiden Seiten des Kiels nach vorn. Erneuerung beider Ankerklüsen und Ruderkiste. Teilweise Erneuerung des Kielschweins sowie Bodenstöcke unter dem ehemaligen Motorraum. Erneuerung des ganzen Hauptdecks sowie einen Teil der Balken des Hauptdecks. Umlegung des Zwischendecks und einige Erneuerungen. Neues Deckhaus aus Eiche aufgebaut mit Rustik aus Kiefernholz. Ganze Einrichtung verändert. Erneuerung der festen und beweglichen Takelung, der Laternenmast erneuert aus Stahl. Erneuerung von Wassertanks und Abwassertank. Öltanks erneuert und überall gestrichen. Reparaturen in der "Orlogsvaerft" und im Fyrmagasin" dauern fast 1 Jahr. Das Schiff wurde am 21. September 1937 bei der "Læsø Rende" ausgelegt

1938 Das ganze Jahr bei der "Læsø Rende". Nichts von Bedeutung.

1939 Das ganze Jahr bei der "Læsø Rende". Nichts von Bedeutung.

1940 Bei der "Læsø Rende". Wegen Eis eingezogen vom 18.1. bis 27.3. wegen Krieg zum "Fyrmagasin" eingezogen am 20. Mai. Im "Store Baelt" ausgelegt vom 27.7. bis 31.12.

1941 Im "Store Baelt". Wegen Eis nach Korsør eingezogen vom 5.1. bis 23.3.

1942 Im "Stor Baelt" und Korsør wegen Eis vom 16.1. bis 19.4. Danach ausgelegt "Læsø Rende" vom 23.7. bis 24.10. Vom 24.10 bis 31.12. "Fyrmagasin". Während des Aufenthaltes in Korsør kam das Schiff auf Helling bei "Lilleø" wegen Reparatur am Steven.

1943 Bei "Fyrmagasinet" vom 1.1. bis 26.4. Danach ausgelegt bei "Læsø Rende" vom 28.4. bis 31.12.

1944 Bei der "Laesø Rende". Nichts von Bedeutung.

1945 Bei "Laesø Rende" und "Laesø Nord". Am 9.4. von einem Flugzeug mit Maschinengewehr beschossen. Insgesamt 15 Schusslöcher in der äußeren Verkleidung der Schanzverkleidung und im Deckhaus gefunden. Keine Personen getroffen. Das Schiff eingezogen zur "Frederikssund Skibsvaerft" wegen Reparatur vom 15.4. bis 1.9., danach wieder ausgelegt bei "Læsø Rende". Eingezogen zum "Holmen" den 18.12. wegen Hauptüberprüfung in der "Orlogsvaerft".

1946 Hauptüberprüfung vom 1.1. bis 25.9. in "Orlogsvaerftet". Danach ausgelegt "Læsø Rende". Bei der Überprüfung wurden nur kleinere Reparaturen vorgenommen sowie Untersuchungen von Spanten u. a.

1947 Bei "Læsø Rende". Nichts von Bedeutung.

1948 "Læsø Rende". Das Schiff am 25. August von unbekanntem Fahrzeug gerammt. Schanzverkleidung achtern zerstört, backbords Fahrzeug beschädigt, Zurrbaum gebrochen. Reparaturen in Frederikshavn vom 14.9. bis 29.9 vorgenommen.

1950 Bei "Læsø Rende". Nichts von Bedeutung.

1951 Bei "Læsø Rende". Nichts von Bedeutung.

1952 "Læsø Rende" vom 1.1. bis 19.5., danach Docktur in Frederikshavn vom 20.5. bis 4.6. Für den Rest des Jahres "Læsø Rende".

1953 "Læsø Rende". Wegen Eis vom 9.2. bis 19.2. nach Frederikshavn eingezogen. Danach wieder bei "Læsø Rende" ausgelegt.

1954 "Læsø Rende" vom 1.1. bis 7.1. samt 3.10 bis 31.12. Ausgelegt bei "Frymagasinet" vom 7.1. bis 1.10.

1955 "Læsø Rende" vom 1.1. bis 23.2. Wegen Eis eingezogen vom 23.2. bis 15.3. Danach "Laesø Rende" bis 29.3. Zum "Fyrmagasinet" eingezogen wegen Hauptüberprüfung vom 29.3. bis 31.12.

1956 Hauptüberprüfung in der "Orlogsvaerft". Ein Teil der Verkupferung erneuert. Das ganze Schiff gereinigt und gestrichen. Das Schiff bei "Læsø Rende" ausgelegt vom 1.5. bis 31.12.

1957 Bei "Læsø Rende". Nichts von Bedeutung.

1958 Bei "Læsø Rende". Nichts von Bedeutung. Wegen Eis eingezogen vom 28.2. bis 4.3.

1959 Bei "Læsø Rende". Nichts von Bedeutung.

1961 Bei "Læsø Rende". Nichts von Bedeutung.

1962 Bei "Læsø Rende" vom 1.1. bis 8.6. Danach bei "Fyrmagasinet" vom 8.6. bis 8.8. Wieder "Læsø Rende" vom 9.8. bis 31.12.

1963 Bei "Læsø Rende". Hauptüberprüfung in Svenborg vom 6.6. bis 11.9. Das Schiff überall gestrichen. Die Verkupferung geprüft und repariert. Am 11.9 wieder bei "Læsø Rende" ausgelegt.

1964 Bei "Læsø Rende". Nichts von Bedeutung.

1965 Bei "Læsø Rende" vom 1.1. bis 1.12. Frederikshavn 1.12. bis 4.12. Danach bei "Halskov Rev" ausgelegt vom 4.12. bis 17.12. Beim "Fyrmagasin" vom 17.12. bis 31.12.

1966 1.1. bis 28.6. beim "Fyrmagasin". Danach auf "Anholt Nord" ausgelegt vom 28.6. bis 31.12.

1967 Bei "Anholt Nord". Nichts von Bedeutung.

1968 Bei "Anholt Nord". Nichts von Bedeutung.

1969 Bei "Anholt Nord" vom 1.1. bis 12.3. Danach beim "Fyrmagasin". Wieder ausgelegt bei "Gedser Rev" vom 4.7. bis 31.12. Nichts von Bedeutung.

1970 1.1. bis 24.3 bei "Gedser Rev". Danach bei "Alborg Bugt" ausgelegt vom 24.3. bis 13.6. Danach "Kattegat Sydvest" vom 14.6. bis 26.8. Beim "Fyrmagasin" vom 26.8. bis 10.11. Ganach ausgelegt bei "Anholt Nord" vom 10.11. bis 9.12. Danach "Skagen Rev" vom 9.12. bis 31.12.

1971-1974 aufgelegt beim dänischen Feuerschiffmagazin

1974-1986 Verkauf an die Stadt Harderslev, die das Schiff als Jugendherberge nutzt

1986-1989 der Heikendorfer Yacht-Club erwirbt das Feuerschiff für 90.001,- DM und überführt es nach Deutschland in die Kieler Förde, wo es im Möltenorter Fischeihafen seine neue Heimat findet und dem Club als schwimmendes Vereinsheim dient. Bis 1989 wird es von ABM-Kräften detailgetreu restauriert, wobei der ehemalige Generatorenraum im Mittelschiff zu einem maritimen Salon umgestaltet wurde, in dem man sich heute trauen lassen kann. Der Verein der Freunde und Förderer des Feuerschiffes No. XV hat sich im wesentlichen zum Ziel gesetzt, der Erhaltung und Bewahrung des historischen Feuerschiffes zu dienen.

Hochzeit auf dem Feuerschiff:
21.07.2000 das Heikendorfer Standesamt hat seit heute eine Außenstelle, dazu eine ungewöhnliche im Möltenorter Hafen. Ab heute sind nämlich maritime Trauungen auf dem Feuerschiff Laesoe Rende möglich. Infos zum Thema "Heiraten auf der "Læsø Rende" können bei Ortrud Hingst (Tel.: 0431-245886) oder unter heiraten@hyc86.de bzw. beim Standesamt der Gemeinde Heikendorf (Ralf Löhndorf, Tel.: 0431-240914) abgefragt werden.

Amateurfunk auf dem Feuerschiff:
Die Læsø Rende hat das Rufzeichen (DFØLR). Das Feuerschiff ist Vereinsheim des Ortsverbandes Kiel-Ost M 25 (im DARC e.V.) mitca. 130 Mitgliedern. Die Clubtreffen finden montags ab 19.30 Uhr statt. Auf dem Feuerschiff werden für den Interessierten alle Einrichtungen vorgehalten, die Amateurfunk heute interessant machen: Eine Funkstation für den weltweiten Funkverkehr, einen Fernschreiber, Morsegeräte, Amateurfernsehn, DLS-Anschluss, mehrere Pc´s, Echolink VoIP mit Videocam u.v.m.

Besichtigung:
Es ist möglich das Schiff in den Monaten Januar, Februar und März an besonderen "Tagen der offenen Tür" zu besichtigen (siehe Veranstaltungstipps), an denen im Rahmen der Veranstaltung "Backen und Banken" auch Ausstellungen zu sehen oder Vorträge zum Thema Schifffahrt zu hören sind.

Besucheradresse:
Fyrskib No. XV
Yachthafen Möltenort
24226 Heikendorf

 

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