Fyrskib nr. XX

- aktives Feuerschiff von 1908 bis 1985 -


 

 

Schiffsdaten

Länge ü.a.: 35,10 m

Breite: 6,20 m

Tiefgang: 3,30 m
Gewicht:
Verdrängung:

Baujahr: 1908

Bauwerft: Rasmus Møller Værft, Fåborg, Dänemark

Rumpfmaterial: Holzschiff, 2-Master
Preis: 203.000 kr.
Antriebsmaschine:
 

Besatzung:

 

 

Geschichte:

1908 Indienststellung

1908-1909 Station "Vyl"

03.12.1909 um 23.45 Uhr strandet das Feuerschiff in einem Orkan an der Westküste in der Nähe von Nymindegab, nachdem die Ankerkette gerissen war, ein Besatzungsmitglied wird dabei getötet

Mai 1910 Bergung des Schiffes durch das Bergungsschiff "Ægir" und Instandsetzung bei der Rasmus Møller Værft in Fåborg

1911-1912 Station "Vyl"

1914-1915 Station "Læsø Trindel"

1916-1920 Station "Skagens Rev"

1921-1925 Station "Læsø Trindel"

1926 Station "Skagens Rev"

1936 Umbau und Modernisierung

1943-1945 während des 2. Weltkrieges wird das Schiff beschädigt, als in Stationsnähe ein Minensucher auf eine Unterwassermine läuft. Alle Fenster und das Glas des Lampenhauses zerbrechen. Die Reparatur wird bei der Ring-Andersen-Werft in Svendborg durchgeführt. Da es dort zu dieser Zeit an Elektrizität mangelte, verwendete man heimlich die Stromversorgung des Schiffes zur Versorgung der Werft

ca. 1985 Außerdienststellung und Verkauf an den Unternehmer Thomsen und den Architekten Jan Rode, welche planten, das Schiff als Kasino- und Restaurantschiff in Århus auszulegen. Aufgrund von fehlenden Genehmigungen scheiterten diese Pläne allerdings.

1993-1994 Verkauf an Herrn Glydencrone, Restaurantschiff in Neksø, Bornholm

1994 Verkauf an den neuen Eigner Erik Hansen in Roskilde, Restaurantschiff in Korsør

1996 Verkauf nach London, wo es ebenfalls als Restaurantschiff eingesetzt werden sollte

01.07.1996 der dänische Schlepper "Sveasund" aus Svendborg zieht das Feuerschiff von Korsør durch den Nord-Ostsee-Kanal nach London, als Wasser in das Feuerschiff läuft. Da das niederländische Gesetz verbietet, dass der Schleppzug zwischen den Inseln hindurch in Richtung Land fährt, werden aus Terschelling kurzentschlossen Pumpen herbeigebracht, die jedoch die Wassermenge nicht bewältigen können, das Schiff sinkt vor Holland. Es war mit 4 Millionen Kronen bei der Øernes Gensidige Søforsikring versichert. Eine Taucheruntersuchung bestätigte keine großen Beschädigungen am Schiff.

21./22.07.1996 Bergung des Wracks aus 12 m Tiefe durch den Schwimmkran "Taklift 6" der niederländischen Firma Smit Tak, da das Wrack die Berufsschifffahrt gefährdete. Bei der Bergung ist der Lichtmast abgerissen und die Bordwand mitschiffs eingedrückt worden. Auf einem Ponton wurde das Schiff nach Hook van Holland gebracht und auf einer Werft abgewrackt.



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