| 1909-1914 |

Innere Eiderstation
Position: 54°15' Nord, 8°35' Ost,
gleichzeitig schwimmende Lotsenversetzstation
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| 1914-1918 |
Kriegseinsatz
als Sperrfeuerschiff bei Minenfeldern in der Nordsee |
| 1919-1926 |
Nach
dem Krieg Modernisierung der Feueranlage und des Nebelsignals und
Einbau einer Funkanlage, innere Eiderstation |
| 05.05.1927 |
Umbenennung
in "Bürgermeister Abendroth II", nach einem Hamburger Kommunalpolitiker,
der sich für das Wohl der Feuerschiffsbesatzungen eingesetzt
hat |
| 1927-1939 |
Reserve-FS
für die Stationen Elbe 2, 3 und 4 |
| 1940-1942 |
Kriegsmarine,
zeitweilig zum Zweimaster umgetakelt als Wachschiff in der Ostsee
auf dem Zwangsweg rot Pos. 5 |
| 1942 |
Sperrwachschiff
25 im Verband der Küstenschutzflottille D-Westliche Ostsee |
| 1943 |
Bezeichnung
geändert in 125 DWO |
| 1944 |
Wachschiff
4 in der 1. Sicherungsflottille Kiel. Während des Einsatzes
bei der Kriegsmarine wurde der Fockmast ausgebaut. |
| 06.11.1945 |

erstmaliges Auslegen als Stamm-FS auf Station "Elbe 3" am Ort der
eingezogenen Leucht-Glockentonne K |
| 17.10.1966 |

Außerdienststellung
nach 57 Dienstjahren
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| 1967
until 2005 |
   

Seit 1967 liegt die "Elbe 3" als Museumsfeuerschiff im Außengelände
des Deutschen Schiffahrtsmuseums in Bremerhaven. Von außen
kann es jederzeit besichtigt werden, von innen (Kombüse,
Messe und Kammern wurden hergerichtet) nur während der Saison.
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| 12/2005
bis 2009 |
 

Im Zuge
der Restaurierung sollen auch die vorhandenen Räumlichkeiten umgestaltet
und so ausgebaut werden, dass das Feuerschiff als Veranstaltungsort
für kleinere Events oder auch Pressekonferenzen, dienen kann.
Für die Überholung musste sie ihren angestammten Liegeplatz verlassen
und wurde an die Pier vor der Seuten Deern verholt. Die vielen
Arbeiten an Deck machen zum Teil die Hilfe eines Krans notwendig
- und der braucht Raum zum Manövrieren. Unter anderem müssen nicht
nur die Davits und Windhutzen abgebaut, die Aufbauten mit einem
frischen Farbanstrich und das Deck mit einem neuen Holzbelag versehen
werden. Auch die große Ankerwinde steht zur Demontage an. Eine
Aktion, die allein mit den Mitteln des DSM nicht mehr geleistet
werden kann. Deshalb muss die Institution bei diesem Projekt auf
die tatkräftige Unterstützung der Motorenwerke Bremerhaven AG
zurückgreifen. Denn auch innerhalb der Aufbauten und unter Deck
steht einiges an. Messe, Pantry und Kabinen der Besatzung müssen
Instand gesetzt, ausgebessert und renoviert werden. Um die Räumlichkeiten
auch für kleinere Veranstaltungen nutzen zu können, muss zudem
ein Notausgang geschaffen werden. Um die Arbeiten unabhängig von
der Witterung durchführen zu können, wird die Elbe 3 zudem mit
einer Planenkonstruktion verhüllt, und so zunächst den Blicken
der Betrachter entzogen werden. Ein Ende ist vorerst noch nicht
abzusehen, doch eines steht fest: Ist die Sanierung abgeschlossen,
wird das einstige Feuerschiff erneut in vollem Glanz erstrahlen!
(Pressenachricht DSM Januar 2006)
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| 12.09.2009 |

Der 100.
Geburtstag der ELBE 3 wird am Sonnabend, 12. September 2009, gefeiert.
Im Foyer des Deutschen Schifffahrtmuseums in Bremerhaven richtet
die Deutsche Post ein Sonderpostamt mit Sonderstempel der ELBE
3 ein. Von 11 bis 18 Uhr erzählt der DSM-Historiker Dr. Dirk Peters
mehr über die Geschichte der „Elbe 3“ und über Feuerschiffe allgemein.
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