Lightship
Guillemot I
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Feuerhöhe: Kennung:
Verdrängung:
Werft:
Baujahr: 1894
Baukosten:
Baumaterial:
Tragweite:
Aufhängung:
Geschichte:
Das Feuerschiff Guillemot I wurde 1894 gebaut. Es war ein Typschiff und wurde in England in Kompositbauweise in einer Serie von sieben Stück gebaut. Für die damalige Zeit hatte es ein typisches Aussehen: Großmast mit Leuchtenring und einen Treibermast. Dazu kam noch, daß die englischen Feuerschiffe der damaligen Zeit keinen eigenen Antrieb hatten, sondern zu ihren Stationen geschleppt wurden. Dort wurden sie verankert, und mußten der Dinge harren die da kommen. Die Maschinenanlage, welche die Guillemot I an Bord hatte, diente zur Gewinnung von elektrischer Energie für die Lampenanlage und zur Herstellung für Pressluft für die Winden und das Nebelhorn.
Viele der Feuerschiffe, auch bis in die heutige Zeit, wurden von Schiffe gerammt und dann zum Teil auch versenkt. Guillemot I wurde zwar auch versenkt, aber von einem deutschen U-Boot. Der Grund: Es hatte als Schiff eines neutralen Landes den Standort des U-Bootes an die englische Marine verraten. Darauf suchten die Engländer das deutsche Boot in der Nähe des Feuerschiffes, konnten es aber nicht finden. Nachdem die englische Marine unverrichteter Dinge wieder abgezogen waren, kehrte das U-Boot wieder zum Feuerschiff zurück. Hier wurde zuerst dem Feuerschiff-Kapitän sein Verschulden vorgehalten, die gesamte Besatzung durfte mit ihren Rettungsbooten an Land rudern und das Feuerschiff wurde mit Sprengpatronen versenkt. Der deutsche Kommandant wurde dafür von der irischen Presse als ritterlich gelobt. Nach dem Versailler Vertrag mußte die deutsche Regierung das Schiff trotzdem bezahlen. Dieser Neubau war dann Guillemot II.
Bilder-Galerie
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