Feuerschiff

Reserve-Jade


1894 - 1958

 

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ab 1945 "Reserve-Außenjade"
ab 1956 "Reserve-Wilhelmshaven"
 

Schiffsdaten

Länge: 35,50 m

Breite: 6,80 m

Tiefgang: 2,86 m ausgerüstet

Seitenhöhe: 4,50 m

Vermessung: ca. 300 BRT

Verdrängung: 248 t

Auftraggeber: Nautische Abteilung des Reichsmarine-Amtes in Berlin für das Tonnen- und Bakenamt, Kaiserliches Lotsenkommando an der Jade in Wilhelmshaven

Begründung: da inzwischen seit 1871 drei Feuerschiffe für die Jade ausgelegt wurden, wurde dringend ein Reserve-FS benötigt, wenn bei den ausliegenden Feuerschiffen Werftinstandsetzungsarbeiten durchgeführt werden mußten

Bauwerft: Jos. L. Meyer in Papenburg/Ems

Bau-Nr. 100

Fahrantrieb: keinen

Baujahr: 1894

 

Geschichte:

1896 vom 05.07. bis 21.10. aus "Reserve-Ostsee" auf der Station Stollergrund

1896-1900 Seezeichen für die Wrackbezeichnung des gesunkenen Schiffes "Ellida" in der Ostsee

1900 ab 22.07. aus "Reserve-Jade" nach Bedarf auf den Stationen: Außenjade, Minsener-Sand, Genius-Bank

1939-1942 Kriegsmarine auf den Zwangswegen in der Ostsee

1942 Juni: Sperrwachschiff 23, Wachflottille westliche Ostsee Kiel Oktober: Hafenschutzboot DWO 123, Küstenschutzflotte

1942-1945 Wachschiff 101, 10. Sicherungsflottille Aarhus/Dänemark

1945 - 09.10. erstmaliges Auslegen des Feuerschiffes mit gleichzeitiger Umbenennung in "Reserve-Außenjade" auf dem minenfreuen PH-Zwangsweg Esbjerg-Ansteuerung und Norwegen-Elbe-Weg Station "HR 1" (Hornsriff), Position 55°18'30'' Nord und 6°27'30'' Ost

1948 -16.04. Verlegung des FS von der Station "HR 1" als Stamm-FS auf die Station "P 11" des Humber-Elbe-Weges nordwestlich Helgoland, Position 54°16'00'' Nord und 7°11'30'' Ost

1951 - 27.02. Stationsbezeichnung vom "P 11" in "P 8" geändert 01.12. Stationsketten-Bruch durch stürmisches Wetter mit Orkanböen. FS wird durch Bergungsschlepper "Danzig" in den Heimathafen Brunsbüttelkoog geschleppt. Feuerschiff wird Reserve-FS für die Stationen: "P 8", "J/E Borkumriff" und "Bremen"

1953 - 05.12. Übergabe des FS vom Wasserbauamt Brunsbüttelkoog an das WSA Wilhelmshaven, somit erreichte das FS wieder seinen ursprünglichen Heimathafen

1956 aufgrund eines Erlasses des Bundesministeriums für Verkehr Umbenennung in "Reserve-Wilhelmshaven"

1958 auf einer belgischen Werft abgewrackt

 

  

 Bilder-Galerie
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